AKTUELLES

Tag der Literatur am 30.05.2021

Eine Veranstaltung von hr2 - Literaturland Hessen

Sagenhaft - Der Ritter von Rodenstein

Eine spannende sagenumwobene Thematik wird mit dem Kinderbuch „Der weiße Rabe und der Ritter von Rodenstein“ (siehe unten) und der aktuellen Comic-Serie „Der Ritter von Rodenstein“ (siehe weiter unten) zu neuem Leben erweckt. Auf der Grundlage des überlieferten Rodensteiner Sagenschatzes und der schriftstellerischen Sagenliteratur hat Claus Fittschen eine neue und erzählerische Sagenvariante für Kinder kreiert. Die einfühlsamen Illustrationen des Kinderbuchs stammen von der Malerin Olga Malkovskaja.

 

Karl-Heinz Mittenhuber setzt die erfolgreich begonnene Comic-Serie fort, wobei sich Sage, Historie und Fantasie in sehr spannender Weise ergänzen. Die eindrucksvollen Zeichnungen der Comic-Hefte stammen von dem Künstler Albert Völkl.


Lesung: Der weiße Rabe und der Ritter von Rodenstein

Der Rabe Hugin ist ein ganz besonderer Vogel: Er hat schneeweißes Gefieder, rote leuchtende Augen und ist außergewöhnlich klug. Als er eines Tages dem Ritter Hans von Rodenstein das Leben rettet, werden die beiden Freunde fürs Leben. Hans, ein mutiger Turnierkämpfer, aber auch im Leben stets kampfbereit, gewinnt bei einem Turnier in Heidelberg nicht nur den Sieg, sondern auch das Herz der schönen Maria. Sie heiraten und leben glücklich auf Burg Rodenstein im Odenwald.Doch bald zieht es Hans wieder hinaus und in den Krieg. Der weiße Rabe Hugin und Maria verbünden sich, um Hans von seinem Plan abzubringen. Hilfe finden sie bei den Tieren im Wald. Wird ihnen der Plan gelingen?

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich unter der ISBN 9 7837 5348 0961 (Taschenbuch) und 9 7837 5348 0862 (gebundene Ausgabe).


Comic-Hefte: Der Ritter von Rodenstein

Die Darstellungen in Karl-Heinz Mittenhubers  Comic-Serie sind eine Mischung aus verschiedenen Rodensteinsagen, aus der Geschichte des Adelsgeschlechts der Rodensteiner, aus der Ortsgeschichte Fränkisch-Crumbachs und aus dem Odenwälder Brauchtum -- und einer gehörigen Portion Fantasie. Einzigartig in der Sagenforschung sind die amtlichen "Reichenberger Protokolle" (1742-1796), in denen Zeugenaussagen über Wahrnehmungen des geisterhaften Rodensteiners (ehemals des Schnellertsherrn) durch die Bevölkerung enthalten sind. Hinter der Sagen- und Comicgestalt des Ritters von Rodenstein verbirgt sich vermutlich die reale Rittergestalt von Junker Hans III. von Rodenstein, der im Jahr 1500 in Rom während eine Wallfahrt verstarb. Sein künstlerisch bedeutendes Grabdenkmal steht in der Fränkisch-Crumbacher Kirche.

Die Comic-Story vom sagenumwobenen und geisterhaften Ritter von Rodenstein steckt voller Abenteuer, Spannung, Geheimnissen und Zauber. Stark und mutig ist der Ritter, aber auch raubeinig und unüberlegt, so dass er gelegentlich von Gott Odin, dem Namensgeber und Herrn des Odenwaldes, in die Schranken verwiesen werden muss. Der Narr, als treuer Begleiter des Ritters, geht mit ihm durch dick und dünn und besingt die wechselvollen Ereignisse in Versen.